ID-COMPACTSCAN

Palettenerfassung auf engstem Raum

Alle Etiketten gelesen, auch im Engpass

Zwei schlanke Portale erfassen die Etiketten einer Palette im Vorbeifahren. Der Arbeitsabstand entsteht über Spiegel statt über Distanz: Die Förderstrecke bleibt, wie sie ist.

Nachrüstbar in bestehende Anlagen, ohne Umbau der Fördertechnik. Von der Europalette bis zum Grossladungsträger skalierbar.

1D-, 2D- und GS1-128-Codes Entwickelt & betreut in der Schweiz
ID-CompactScan — Anlagensimulation, ID-Systems AG

Ausgangslage

Wenn für ein Scannertor der Platz fehlt

Eine Kamera braucht Abstand zum Objekt. In gewachsenen Hallen, an Toren, in Schleusen und zwischen Brandabschnitten ist dieser Abstand nicht vorhanden, und ein Umbau der Fördertechnik kostet mehr als die Leseaufgabe selbst.

Minimale Baubreite

Der Strahlengang wird über Spiegel gefaltet statt über Distanz erzeugt. Die Portale stehen direkt neben der Förderstrecke, Durchgangsbreite ab [XXX] mm.

Beide Längsseiten erfasst

Industriekameras mit eigener Beleuchtung lesen im Vorbeifahren. 1D, 2D und GS1-128, auf Wunsch mit Klartexterkennung per OCR.

Mitwachsend

Für hohe oder überbreite Ladungsträger werden Kameras gestapelt und ein zweites Spiegelmodul ergänzt. Gleiche Mechanik, gleiche Auswertung.

Direkt angebunden

Übergabe der Lesedaten an ERP, WMS oder SPS über die vorhandene Schnittstelle: TCP/IP, OPC UA oder REST. Bilder bleiben als Nachweis archiviert.

Ablauf

Vier Schritte pro Palette

Der Ablauf läuft ohne Bedienung: Die Palette fährt durch, das Ergebnis liegt im System, bevor sie den nächsten Arbeitsplatz erreicht.

01

Einfahrt erkannt

Eine Lichtschranke meldet die Palette, die Aufnahme startet automatisch.

02

Aufnahme über Spiegel

Beide Längsseiten werden im Vorbeifahren erfasst, mit eigener Beleuchtung und unabhängig vom Hallenlicht.

03

Decodierung

Codes und Klartextfelder werden ausgewertet, Ergebnis und Bild werden protokolliert.

04

Übergabe

Die Lesedaten gehen an ERP, WMS oder SPS. No-Reads werden gemeldet statt stillschweigend übergangen.

Ausbaustufen

Mehrere Konfigurationen, ein System

Alle Konfigurationen nutzen dieselbe Mechanik und dieselbe Auswertung. Der Wechsel ist ein Nachrüsten, kein Ersatz.

Etikett auf einer Seite

Compact

1–2Kameras, eine Seite

  • 1 bis 2 Kameras auf einer Seite
  • 1 Spiegelmodul
  • Für Etiketten, die immer auf derselben Seite sitzen
  • Geringste Baubreite, nur ein Portal
Konfiguration anfragen

Beide Längsseiten

Standard

1–2Kameras je Seite

  • 1 bis 2 Kameras auf jeder Seite
  • 1 Spiegelmodul auf jeder Seite
  • Beide Längsseiten in einem Durchlauf gelesen
  • Zwei Portale, Förderstrecke unverändert
Konfiguration anfragen
Skalierung auf den Grossladungsträger — drei gestapelte Kameras pro Seite

Häufige Fragen

ID-CompactScan FAQ

Wie viel Platz braucht ID-CompactScan seitlich der Förderstrecke?

Die Portale bauen schlank, weil der Arbeitsabstand über Spiegel erzeugt wird. Erforderlich sind rund 500 mm je Seite. Das Massblatt senden wir auf Anfrage zu.

Muss die bestehende Förderanlage umgebaut werden?

In der Regel nicht. Die Portale werden neben der Strecke aufgestellt und ausgerichtet. Nötig sind lediglich das Auslösesignal und die Datenanbindung.

Welche Codearten werden gelesen?

Gängige 1D-Codes, 2D-Codes und GS1-128. Klartextfelder wie Chargen- oder Lieferscheinnummern können per OCR ergänzt werden.

Was passiert bei einem nicht lesbaren Etikett?

Der Durchlauf wird als No-Read gemeldet und das Bild archiviert. Die Nachbearbeitung erfolgt über [Arbeitsplatz / Prozess], ohne dass die Palette zurückgeführt werden muss.

Wie wird das System an ERP oder WMS angebunden?

Über die bei Ihnen vorhandene Schnittstelle: TCP/IP, OPC UA, REST oder Dateiablage. Das Datenformat wird im Projekt abgestimmt.

Lässt sich das System später erweitern?

Ja. Zusätzliche Kameras und ein zweites Spiegelmodul werden am bestehenden Portal nachgerüstet. Die Konfiguration Large baut direkt auf Compact auf.

Schicken Sie uns Ihre Engstelle.

Durchgangsbreite, Ladungsträger, Fördergeschwindigkeit und Etikettenposition genügen für eine erste Einschätzung. Ein Foto der Stelle hilft zusätzlich.